Repair-Treff Langenhagen Satzung © Repair-Treff Langenhagen e.V. 2017	Banverbindung: IBAN DE6025400660146117700   BIC COBADEFFXXX

Satzung des Repair-Treff e.V

§ 1 Name, Sitz Der Verein führt den Namen „Repair-Treff Langenhagen“. Der Sitz des Vereins ist Langenhagen. § 2 Zweck Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein fördert und unterstützt Vorhaben des Umweltschutzes und der Bildung, Erziehung, Kunst und Kultur sowie Gesellschaft und Gemeinschaft oder führt diese durch. Desweiteren gibt der Verein Anleitung, Beratung und Hilfestellung bei der Umsetzung einer nachhaltigen Lebensweise, ohne Verpflichtung der Teilnehmer zur Kostenbeteiligung. Diese Ziele erreicht der Verein insbesondere durch: Durchführung von Veranstaltungen und Bereitstellung von Räumlichkeiten und Werkzeug zur Unterstützung der Reparatur, Wartung und Herstellung von Gegenständen und zur Förderung einer Kultur der Reparatur. Während der Veranstaltungen sind erfahrene Anleiter vor Ort und Tipps und Hilfestellung zu geben. Die wird vor allem durch folgende Thementage realisiert: ◦   Fahrräder ◦   Computer ◦   Klein- und Gartenmöbel ◦   Ausbessern von Kleidung sowie Upcycling alter Stoffe ◦   Reparatur von Elektrokleingeräten Bereitstellung von Räumen und Mitwirken bei der Organisation von kulturellen Veranstaltungen, wie zum Beispiel Lesungen, Ausstellungen und Musikveranstaltungen. Diese Veranstaltungen müssen einen Bezug zur Bewusstseinsbildung für eine nachhaltige Lebensweise oder Stärkung des interkulturellen und generationenüber-greifenden sozialen Miteinanders aufweisen. Sofern der Verein selbst Veranstalter ist, ist die Teilnahme kostenlos. Der Verein bemüht sich um die Integration und Inklusion von Asylbewerbern durch die gemeinsame Arbeit während der Vereinsveranstaltungen, insbesondere im Bereich der Reparatur von Sachspenden, die den Asylbewerbern selbst zu gute kommen, und des Lehrens selbstständiger Wartung und Reparatur dieser Güter. Unter diese Sachspenden fallen insbesondere Fahrräder, mit denen den Asylbewerbern eine integrationsfördernde Mobilität ermöglicht wird.   Alle Vereinstätigkeiten erfolgen im Rahmen folgender Prinzipien: Eintreten für ein friedliches und gewaltfreies Miteinander ◦   Vielfalt und Begegnung als vorbeugende Elemente ◦   bei Meinungsverschiedenheiten soweit möglich Ansprechpartner des Vereins verschiedenen Geschlechts, Alters und Kulturen. gegen Faschismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit ◦   Aufbau und Förderung sozialer Netzwerke der Vereinsmitglieder, Veranstaltungs-besucher und Asylbewerber untereinander – sowohl innnerhalb als auch außerhalb von digitalen Netzen. ◦   Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeirat der Stadt Langenhagen Förderung und Verwirklichung humanistischer, sozialer und demokratischer Denk- und Verhaltensweisen: ◦   Toleranz gegenüber allen Menschen, unabhängig von Herkunft, Sprache, Kultur, Religion, Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung und körperlicher/geistiger Beeinträchtigung § 3 Gemeinnützigkeit Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden. Ehrenamtlich tätigen Personen kann Ersatz der notwendigen und nachgewiesenen Auslagen gewährt werden. § 4 Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr des Vereins ist vom 01.01. bis zum 31.12. Das erste Rumpfgeschäftsjahr endet am 31.12.2015.  § 5 Mitgliedschaft Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Fördermitglieder können sowohl juristische als auch natürliche Personen sein. Fördermitglieder haben bei Mitgliedsversammlungen kein Stimm-, sondern nur ein Rederecht. Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Die Mitgliedschaft kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Erhalt der schriftlichen Mitgliedsschaftsbestätigung. Bei Minderjährigen ist der Aufnahmeantrag durch die gesetzlichen Vertreter zu stellen. Die Mitglieder haben Mitgliedsbeiträge gemäß der Beitragsordnung zu leisten. Über die Beitragsordnung entscheidet die Mitgliedsversammlung. Für minderjährige Mitglieder ist ein ermäßigter Mitgliedsbeitrag in der Beitragsordnung vorzusehen. Bei Familienmitgliedschaften ist jedes im Aufnahmeantrag namentlich genannte Familienmitglied selbst stimmberechtigt. Die Beitragsleistung kann in Einzelfällen nach Absprache mit dem Vorstand auch in Form von praktischer Arbeit für den Verein erbracht werden. Die Mitgliedschaft endet durch a) den Tod des Mitglieds b) durch schriftliche Austrittserklärung, gerichtet an den Vorstand. Es ist eine Kündigungsfrist von 4 Wochen zum Ende des Geschäftsjahres einzuhalten. c) durch den Ausschluss aus dem Verein. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es seine Pflichten nicht erfüllt oder sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluss entscheidet der erweiterte Vorstand mit einfacher Mehrheit.Zuvor ist das Mitglied persönlich oder schriftlich zu hören. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied mit Einschreiben an die letzbekannte Anschrift des Mitglieds oder als unsignierte e-mail an die letztbekannte e-mail-Adresse des Mitglieds mit Empfangsbestätigung zuzustellen. Kann ein Mitglied seiner Beitragspflicht aufgrund einer wirtschaftlichen Notlage nicht nachkommen, so ist ein Ruhen der Mitgliedschaft möglich. Während die Mitgliedschaft ruht, hat das Mitglied kein Stimmrecht und ist nicht wählbar. Der Antrag auf Mitgliedschaftsruhe ist einem Vorstandsmitglied schriftlich anzuzeigen. Ein Nachweis über die wirtschaftliche Lage ist dafür nicht notwendig. Sobald das Mitglied seiner Beitragspflicht wieder nachkommt, erlangt es sein Stimmrecht und seine Wählbarkeit zurück.   § 6 Organe Die Organe  des Vereins sind: Der Vorstand Der Beirat Die Mitgliederversammlung Zwei Kassenprüfer, die nicht Vorstandsmitglieder sein dürfen § 7 Vorstand Der Gesamtvorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassenwart und dem Schriftführer sowie 3 Beisitzern. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzendem und dem 2. Vorsitzenden. Jeder von ihnen vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich einzeln. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von3 Jahrengewählt. Er bleibt jedoch solange im Amt bis eine Neuwahl erfolgt ist. Nur Vereinsmitglieder sind wählbar. Die Tätigkeit im Auftrag des Vereins ist ehrenamtlich. Auslagen und Aufwendungen werden nach näherer Bestimmung der Geschäftsordnung ersetzt. Die Beschlussfähigkeit des Vorstandes ist weiterhin gegeben, wenn ein oder mehrere Vorstandsmitglieder ihre Vorstandstätigkeit aufgeben. Solange mindestens ein Vorstandsmitglied verbleibt, ist der Verein bis zur nächsten regulären Mitgliederversammlung durch dieses handlungsfähig. Bei Rücktritt des/der 1. Vorsitzenden rückt der/die 2. Vorsitzende automatisch in das freigewordene Amt auf. Bei Rücktritt nur des/der 2. Vorsitzenden bleibt dessen Posten bis zur nächsten Mitgliederversammlung unbesetzt, ohne dass die Beschlussfähigkeit davon betroffen ist.   § 8 Mitgliederversammlung Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt.Außerdem muss eine Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens 3/10 der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt. Zudem kann der Vorstand zu außerordentlichen Mitgliedsversammlungen laden. Jede ordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich (Post/unsignierter e- mail) unter Einhaltung einer Ladungsfrist von mindestens 2 Wochen und unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen. Bei außerordentlichen Mitgliederversammlungen gilt bei ansonsten gleichen Bestimmungen eine Ladungsfrist von 8 Tagen. Für den Fristnachweis der Ladungsfrist genügt das Absenden der Ladung durch den Vorstand. Versammlungsleiter ist der 1. Vorsitzende und im Falle seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende. Sollten beide nicht anwesend sein, wird ein Versammlungsleiter von der Mitgliederversammlung gewählt. Soweit der Schriftführer nicht anwesend ist, wird auch dieser von der Mitgliederversammlung bestimmt. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig. Jedes Mitglied, das nicht lediglich Fördermitglied ist, hat Stimmrecht. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar. Die Stimme kann nur persönlich abgegeben werden.Dies gilt auch für jedes einzelne Mitglieder von Familienmitgliedschaften. Es wird offen abgestimmt. Bei Wahlen ist auf Verlangen eines Mitglieds geheim abzustimmen. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Zur Änderung der Satzung und des Vereinszwecks ist jedoch eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterschreiben ist. § 9 Haftung Die Haftung des Vorstandes beschränkt sich sowohl im Innen- als auch im Außenverhältnis auf grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz. Die praktische Umsetzung des Prinzips „Hilfe zur Selbsthilfe“ wird durch die Nutzungsbedingungen abschließend geregelt. § 10 Auflösung, Anfall des Vereinsvermögens Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 4/5 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Bei Auflösung des Vereins, Entzugs der Rechtsfähigkeit oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist der „Langenhagener Verein für Sozialarbeit e. V.“ der Anfallsberechtigte.